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YEAR(E)BOOK SAMIEL AWARD 2014

Alle Nominierten in 111 Worten vorgestellt

von Sina Beerwald (Autor:in)
©2014 42 Seiten

Zusammenfassung

Nach dem Motto "Keine Helden ohne Schurken" bricht der Literaturpreis SAMIEL AWARD eine Lanze für literarische Schurken; denn ohne Gegenspieler kann es keine Helden geben.
Die Grundlage der Teilnahme war u.a. die Beschreibung des Schurken in maximal 111 Worten.

Das YEAR(E)BOOK ist das Jahrbuch zum SAMIEL AWARD und enthält die Einreichungen aller 10 nominierten Bösewichte, das Portrait der drei Gewinner des Jahres 2014 und Interviews mit den Schöpfern des jeweiligen Antagonisten.

Leseprobe

Über dieses E-Book

Quintus Danesita, Möwe Ahoi und Kommissar Mike sind die Bösewichter, die am 10. April 2014 in Stuttgart mit dem Samiel Award ausgezeichnet wurden. Mit diesem außergewöhnlichen Literaturpreis brechen wir eine Lanze für literarische Schurken; denn ohne Gegenspieler kann es keine Helden geben.

In unserem E-Book veröffentlichen wir die Einreichungen der 10 nominierten Kandidaten, aus denen die Jury die drei Bösewichte des Jahres 2014 gekürt hat.

Über die Autoren

Die Autoren dieses E-Books sind die Schöpfer der 10 nominierten Kandidaten sowie Albrecht Behmel, der Vorsitzende der Jury des SAMIEL AWARD.

Namentlich in alphabetischer Reihenfolge:

Sina Beerwald, Peter Biber, Michael Hetzner, Jan Kossdorff, Aline Krüger, Gunnar Kunz, Karl Olsberg, J. H. Praßl, Eva Reichl und Markus Walther.

Inhalt

Vorwort - Warum den Antagonisten küren - die Idee des SAMIEL AWARDs

Der SAMIEL AWARD 2014 und seine Nominierten

Al’Jebal alias der Alte vom Berg (H.J.Praßl)

Die DDR (Aline Krüger)

Edward C. Bellingham (Peter Biber)

Gevatter Tod(Markus Walther)

Julius Körner (Karl Olsberg)

Kommissar Mike (Michael Hetzner)

Möwe Ahoi (Sina Beerwald)

Quintus Danesita (Jan Kossdorff)

Der Teufel (Eva Reichl)

Zeppelin 126 (Gunnar Kunz)

Die Gewinner des SAMIEL AWARD 2014

Danksagung an die Autorinnen und Autoren

Vorwort

Warum den Antagonisten küren – die Idee des 
SAMIEL AWARD

behmel_portrait

Der Samiel Award ist ein Preis für literarische Schurken, Gegenspieler, Monster und Fieslinge eines Jahres, die besonders einprägsam geschildert wurden. Der Preis ist offen für Autorinnen und Autoren verschiedener Genres, wie Krimi, Fantasy, Thriller und Satire auch Kinderbuch oder Comic.

2014 haben wir den Samiel zum ersten Mal vergeben. Der erste Preis ging an Jan Kossdorff mit “KAUFT LEUTE”. Der zweite Preis an Sina Beerwald mit “Mordsmöwen” und der dritte Preis an Michael Hetzner mit “Phantomspuren”. Diese drei sehr verschiedenen Titel verbindet die Tatsache, dass sie besonders schön gestaltete Bösewichter aufweisen. Dabei ist es im Grunde gleichgültig, ob der Bösewicht die Hauptrolle spielt oder eine Nebenfigur ist, was mich direkt zum Kernthema des Samiel Awards bringt, nämlich das Verhältnis von Protagonist und Antagonist. In Hollywood-Filmen ist das Aufeinandertreffen zweier Gegenkräfte am stärksten auf den Punkt gebracht. “Gut und Böse” sind dabei Konzepte, die vom Publikum oft hinzugedacht werden, während die Autoren der Drehbücher, ähnlich wie die Schriftsteller, die für die Romanvorlage sorgten, zumeist einen anderen Blick hatten. Es geht um die Perspektive: Hauptfigur einer Geschichte ist, wessen Perspektive dem Publikum angeboten wird.

In Filmen wie “Das Schweigen der Lämmer”, “Terminator” oder “Hancock”, aber auch „Star Wars“, verschwimmen die klassischen Vorstellungen von Gut und Böse. Was einst böse war, erscheint auf einmal als gut. Doch was auch immer sich im Lauf der Film- und Literaturgeschichte verändern mag, die Perspektive als Instrument der Autoren bleibt.

Warum nur, so fragt sich der Beobachter der deutschen Literaturszene, stammen aus Deutschland nur so wenige literarische Bösewichter? Die “großen” deutschen Autoren der Zeitgeschichte, Grass, Böll und Co, befassten sich hauptsächlich mit der eigenen Biografie, deutschen Befindlichkeiten und Schuldgefühlen, der Aufarbeitung der beiden Diktaturen und den Erfahrungen der Weltkriege. Die den Deutschen oft vorgeworfene Neigung zur “Nabelschau” macht sich auch in der gegenwärtigen Literatur bemerkbar.

Details

Seiten
42
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783945298053
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2014 (Juni)
Schlagworte
SAMIEL AWARD Schurken Jahrbuch Bösewichte AWARD SAMIEL Thriller Literaturpreis Krimi Antagonist

Autor

  • Sina Beerwald (Autor:in)

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Titel: YEAR(E)BOOK SAMIEL AWARD 2014