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Perfection

von Christian Reul (Autor)

2020 0 Seiten

Leseprobe

Kurz vorab

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

wie schön, dass du dich für diesen booksnack entschieden hast! Wir möchten dich auch gar nicht lange aufhalten, denn sicher hibbelst du der folgenden Kurzgeschichte schon voller Freude entgegen.

Vorab möchten wir aber ganz kurz die wichtigsten Merkmale einer Kurzgeschichte in Erinnerung rufen:

  1. Der Name ist Programm: Alle Kurzgeschichten haben ein gemeinsames Hauptmerkmal. Sie sind kurz.
  2. Kurz und knapp sind auch die Handlung und die erzählte Zeit (Zeitsprünge sind eher selten).
  3. Ganz nach dem Motto »Einleitungen werden total überbewertet« fallen Kurzgeschichten meist sofort mit der Tür ins Haus.
  4. Das zweite Motto lautet »Wer braucht schon ein Happy End?« Also bereite dich auf einen offenen Schluss und/oder eine Pointe am Ende der Geschichte vor. Das Geheimnis dahinter: Kurzgeschichten sollen dich zum Nachdenken anregen.
  5. Versuch deine Neugier zu zügeln, denn auch für die Beschreibung der Charaktere und Handlungsorte gilt »in der Kürze liegt die Würze«.
  6. Die Aussage des Textes ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Hier bist DU gefragt, um zwischen den Zeilen zu lesen und deine persönliche Botschaft aus der Geschichte zu ziehen.

Jetzt bist du gewappnet für unseren literarischen Snack. Und findest du nicht auch, dass man diesen gleich noch mehr genießen kann, wenn man weiß was drin ist?

 

Viel Spaß beim Booksnacken wünscht dir

Dein booksnack-Team

booksnacks

Über dieses E-Book

Susanne ist mit einem begnadeten Körper gesegnet. Der Künstler Martin hilft ihr, ihre ganze Schönheit in einem Kunstwerk für die Nachwelt festzuhalten.

Impressum

booksnacks

Erstausgabe September 2020

Copyright © 2020 booksnacks, ein Imprint der dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Made in Stuttgart with ♥
Alle Rechte vorbehalten

E-Book-ISBN: 9783968172934

Covergestaltung: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
unter Verwendung eines Motivs von
shutterstock: © Freeda Michaux
Korrektorat: Daniela Pusch

Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Sämtliche Personen und Ereignisse dieses Werks sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, ob lebend oder tot, wären rein zufällig.

Abhängig vom verwendeten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

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Susanne lief ihre täglichen Runden auf den Bahnen des Unisportplatzes. Es war eigentlich mehr als nur ein Sportplatz, denn hier wurden regelmäßig Wettkämpfe ausgetragen, bei denen etliche Studenten der hiesigen Fakultäten sehr gut abschnitten. Deswegen hatte sich auch die Universitätsleitung dafür eingesetzt, den einst so kleinen aber durchaus nützlichen Sportplatz mit Tribünen, Flutlichtern und sogar Reporterkabinen zu versehen. Wenn man hier lief, bekam man wahrlich eine ungefähre Vorstellung davon, wie es sein mochte, bei den großen Events teilzunehmen, während die Augen der Welt auf einen ruhten.

Ein solches Gebäude entstand natürlich nicht über Nacht. Erst nach und nach entwickelte sich ein richtig schönes Stadion heraus. Natürlich existierten irgendwann auch mal Pläne, eine gänzlich neue Arena aufzubauen, doch dagegen gab es reichliche Proteste. Abgesehen von den Kosten, die trotz der beachtlichen Leistungen der Studenten in keiner Relation standen, wollten gerade die hier Auszubildenden den ehrwürdigen und für sie liebgewonnenen Platz erhalten. Dies fand breite Zustimmung und so wurde immer weiter ausgebaut statt abzureißen. Es gab sogar eine unausgesprochene Vereinbarung – es war eigentlich eine scherzhafte Aussage des Unidekans gewesen –, dass das Station immer mehr erweitert werden würde, je mehr Preise die Studenten errangen.

Für die Studenten war es fortan eine Frage der Ehre, gut abzuschneiden und Auszeichnungen und Pokale zu sammeln. Jeder Jahrgang war bemüht, ein Stück zum Stadion beizutragen, und so wuchs und wuchs der einst so kleine Sportplatz über die Jahre bis zum heutigen Tage.

Ein nicht zu verachtendes Nebenprojekt war, dass die Sportfakultät ebenfalls wuchs, da sich der gute Ruf herumsprach. Und wo hatte man schon die Möglichkeit, nicht nur an einem Stadion mitzuwirken, sondern sich dadurch auch ein Stück Unsterblichkeit zu sichern, indem man sich dort für die nächsten Generationen verewigte?

Die Universität war neben dem sportlichen Engagement seit jeher ein Unterstützer der schönen Künste. So klein sie war, lockten die Stipendien und die sagenhaft unerschöpflichen Möglichkeiten der Fakultät künstlerische Talente an, die nicht selten zu großen Ruhm unter den Kennern avancierten. Diese Studenten nun sahen es als ihre Aufgabe, den Sportlern, die sich so um den Aufbau des unieigenen Stadions bemühten, ein jeweiliges Denkmal zu setzen. Und so wurde jedem Sieger, jedem Jahrgang ein ganz besonderen Kunstwerk zu Ehren. Jeder Quadratzentimeter der Mauern, Säulen, Balustraden, ja sogar der Sitze wurde dazu genutzt, die ruhmreichen Sportler auf die eine oder andere Weise zu verewigen. Doch die größte Ehre war, wenn jemanden eine eigene Skulptur errichtet wurde. Eine solche zu erhalten, davon träumte jeder Sportler hier insgeheim.

Susanne lief an den Sockeln der Zwölf vorbei.

Bisher hatten es nur drei Sportler durch herausragende Leistungen geschafft, dass von ihnen ein Abbild in Stein hergestellt wurde, das mit den anderen den Zugang zum Stadion säumte. Neun Plätze waren noch frei.

Für Susanne gab es nur ein Ziel: Sie wollte einst auch dort stehen, aufgestellt für die Ewigkeit. Dabei ging es Susanne nicht um die Anerkennung ihrer Leistungen, sie wollte bestaunt werden.

Susanne war mit einem begnadeten Körper geboren worden, wie sich der Arzt ausdrückte. Die Eltern hatten sich Sorgen gemacht, dass ihr Rotschopf hyperaktiv sein könnte, weil er die Entwicklungsschritte, besonders die motorischen, so früh verwirklichte. Der Arzt aber versicherte ihnen, dass dies nicht der Fall war. Susanne sei vielmehr mit einer erstaunlichen Anatomie ausgestattet, die ihr dies ermöglichte.

Doch nicht nur ihre motorische Entwicklung war beeindruckend, überhaupt handelte es sich bei Susanne um ein ausgesprochen schönes Kind, das alle zu verzaubern mochte. Und sich dessen schnell bewusst wurde.

So klein sie war, wusste Susanne, wie sie gefallen konnte, indem sie ihren Körper einsetze, sei es durch ein Lächeln, eine zarte Berührung oder durch einen Blick. Wissen wurde in dieser Welt hochgeschätzt, aber noch mehr war es ein schöner Körper, der zudem sportliche Leistungen erbrachte – niemand jubelte einem Nobelpreisträger zu, wie man es beim Sieger eines Hundertmeterlaufs tat. So bekam Susanne zwar auch Anerkennung für ihre hervorragenden Noten, aber wirklich hofiert wurde sie für ihre sportlichen Leistungen und Erfolge. Und ihrem Körper.

Susanne begann sehr früh, nicht nur ihren Geist, sondern vor allem ihren Körper zu formen, bis er dem entsprach, was die Mehrheit der Menschen, besonders die Männerwelt, bewunderte und liebte, ja, begehrte. Schönheit zog die Menschen an, Wissen machte ihnen Angst.

Susanne wusste, ihren Körper einzusetzen, nicht nur auf dem Sportplatz. Sie war das erste Mädchen, für das Sex eine Rolle spielte, versprach er doch, noch mehr Einfluss auf ihre Mitmenschen nehmen zu können. Und das tat sie nur zu gerne, besonders auf die Männer, aber nicht nur diese. Sie liebte es, die Jungs zu verführen, die dann in ekstatischen Bewegungen es gar nicht abwarten konnten, sich in sie zu entladen. Für andere wäre dies ein unschönes Erlebnis gewesen, für Susanne war es ein Triumph. Sie schaffte es, dass die Männer gar nicht anders konnten, als augenblicklich zu kommen. Dies strebte sie wahrlich mehr an als den eigenen Orgasmus, der durch die Handlungen eines anderen ausgelöst wurde.

Im Laufe der Jahre probierte sie die Grenzen dessen aus, wie weit sie gehen konnte, und es schien für sie keine zu geben. Sie konnte haben, wen sie wollte, wann sie wollte, von wem sie es wollte. Ob vergeben, verlobt, verheiratet, es war egal. Und wenn sie die Männer abservierte, schmachteten sie weiter nach ihr. Das liebte Susanne am meisten, kostete es in vollen Zügen aus.

Susanne genoss diese Aufmerksamkeit, doch ihr war nur zu bewusst, dass ihre Attribute ein Vergänglichkeitsdatum aufgedrückt hatten. Zwar hatte sie den Körper einer Göttin und war sich auch nicht zu schade, ihn zu gegebener Zeit chirurgisch möglichst lange zu erhalten, aber doch war er vergänglich. Bis dahin würde sie zwar einen schwerreichen Mann geheiratet haben und sich durch ihr Wissen und ihren Verstand möglichst viel von seinem Vermögen gesichert haben, aber das war nur ein Ziel. Ihr primäres Ziel war Unsterblichkeit.

Susanne war sich wohl bewusst, dass sie keine körperliche Unsterblichkeit erreichen würde. Aber doch eine, die dafür sorgte, dass sich noch Jahrzehnte, nachdem ihr natürlicher Körper den Weg allen Verfalls gegangen war, seine Blütezeit für immer verewigt worden war und für alle Zeit sichtbar bleiben würde. Um das zu erreichen, gab es lediglich eine Möglichkeit, denn nur die Kunst konnte wahre Unsterblichkeit schenken. Und genau zu dem Zeitpunkt, als ihr damals dies bewusst wurde, war es, dass sie von dieser Universität und dem dortigen Projekt hörte. Hier – und in ihren Augen wohl nur hier – würde sie das Ziel ihrer Träume erreichen können. Preise und Trophähen konnten viele erreichen, aber ein Denkmal, wie es einst nur den Olympioniken der alten Zeit vergönnt war, so etwas gab es heute eigentlich nicht mehr, außer an diesem Ort.

Susanne schwebte dabei ein ganz besonderes Kunstwerk vor: eine Skulptur ihres makellosen Körpers, so wie er heute war. Langes rotblondes Haar, eine Haut von perfektem goldbraunem Teint, kein Gramm unnötiges Fett und Brüste, die kein Chirurg der Welt besser hinbekommen hätte. Ganz im Gegensatz zu den sonstigen Gepflogenheiten und in ihren Augen Prüderie wollte Susanne sogar, dass er nackt dargestellt würde. Nacktheit bedeutete Macht. Schon jetzt ergötzte sie sich an dem Gedanken, dass Generationen von nachfolgenden Studenten vor ihrem Abbild stehen würden, um es zu bewundern, zu erträumen, wie es gewesen wäre, mit ihr wenigstens eine leidenschaftliche Nacht zu verbringen, um dann als Masturbationsphantasie zu dienen.

Susanne hatte eigentlich nie eine solche leidenschaftliche Nacht verbracht. Mit dem Sex hatte sie schon früh angefangen und wahrlich nichts ausgelassen, aber für sie war es nur ein Mittel zur Manipulation. Daraus schöpfte sie so etwas, was man mit dem Gefühl beim Sex, gar einem Orgasmus vergleichen konnte, aber wirkliche Leidenschaft empfand sie während des Aktes nicht. Ihr bereitete es Vergnügen, die Kontrolllosigkeit ihrer Partner zu beobachten, während sie alles kontrollierte. Und bald, wenn sich alles so ereignete, wie sie es plante, würde sie Teil unzähliger leidenschaftlicher Akte sein, welche nur in der Phantasie all derjenigen stattfinden würden, die bei ihrem Abbild an sie dachten.

Die junge Frau mit dem makellosen Körper musste bei dem Gedanken grinsen. Schon bald würde sie ihrem Ziel ein Stückchen näher gekommen sein, denn heute war erneut das Seminar für angewandte Kunst, deren wichtigster Teilnehmer sie war. Nicht, weil sie sich dort so beteiligte, sondern weil sie das Modell war, das Akt-Modell. Und alle rissen sich darum, sie zu malen.

Schon allein die Verheißung, sämtlicher Blicke auf ihrem Körper zu wissen, hätte sie dazu bewogen, sich dafür zu melden, doch sie erstrebte etwas anderes, mehr.

Als sie damals an die Universität kam, war sie nicht nur versessen darauf, sich durch möglichst hervorragende Leistungen im sportlichen Bereich hervorzutun, sie begab sich auch auf die Suche nach dem zukünftigen Künstler, der ihren Traum wahrwerden lassen würde. Ihr war klar, dass sie nicht irgendeinen nehmen könnte – geschweige denn würde. Es musste jemand sein, der all das Potential besaß, der eine große Karriere verhieß und ihren Namen unsterblich mit dem seinen verband.

Wäre sie in der Renaissance geboren, wäre dies Michelangelo gewesen. Heute und an diesem Ort hieß er Martin Faller und galt nicht nur unter den Kollegen und Studenten als das unangefochtene Genie der Hochschule, wahrscheinlich der begabteste Künstler, den diese Fakultät jemals hervorgebracht hatte. Genau er würde das Werk schaffen, das Susanne unsterblich machen würde.

Leider war Martin Faller einer der typischen Künstler, die in ihrem Tun alles erschaffen konnten, aber im Menschlichen völlig versagten. Sozial, selbst beim Reden über seine oder Kunst im Allgemeinen, war er ein Graus.

Menschen machten dem jungen Mann mit den dichten schwarzen Haaren, die ihn fast immer vor den Augen hingen, Angst. Wegen seines großen Potentials und der unweigerlichen Erkenntnis, dass man ihm wohl nicht mehr viel beibringen konnte, ließ die Direktion ihn in Ruhe. Im Gegenteil, statt darauf zu bestehen, dass er die Seminare besuchte, unterstützen sie ihn noch, wo sie nur konnten. Dafür „belohnte“ er sie regelmäßig mit Ausstellungen seiner Werke, auch wenn er jedoch meist fern blieb. Der Universität war das egal, da seine Werke auch so für genügend Aufsehen sorgten.

So war Martin auf dem Universitätsgelende eigentlich kaum zu sehen. Doch es gab auch Seminare, die er besuchte, und eines war das Aktzeichnen. Natürlich konnte man sich fragen, warum er ausgerechnet einen Kurs besuchte, wo man stundenlang einen nackten, meist weiblichen Körper betrachtete, aber Susanne war das egal. Wenn in ihm vielleicht sogar ein kleiner Lustmolch schlummerte, umso besser. Geilheit war ein sehr starker Motivator und würde ihr nur noch mehr helfen, ihr Ziel zu erreichen. Ihr war jedes Mittel recht und sie war nicht verlegen, diese einzusetzten.

Und so glänzte Susannes nackter Körper wenig später beim Semiar durch das reichlich aufgetragene Öl in der Sonne. Wohlwissend war sie zu Martin gegangen, um ihn darum zu bitten, sie einzureiben. Sie hielt ihm einfach das Fläschchen mit Babyöl hin und legte ihr bezauberndes Lächeln auf, bevor sie ihren hauchdünnen Bademantel, der mehr entblößte als verdeckte, zu Boden fallen ließ.

„Wärst du so freundlich? Wenn ich es mache, versaue ich gleich nur die Tücher.“

Martin sah sie etwas verwirrt an, aber nur etwas. Wenn er wirklich ein solch schüchterner Zeitgenosse gewesen wäre, dann hätte er etwas anders reagieren müssen. Aber Susanne hatte da auch andere Geschichten gehört. Nicht nur ihr war aufgefallen, dass es sich bei Martin Faller um einen ganz besonderen Studenten handelte. Und so reihten sich die Mädels, die gar nicht abwarten konnten, sich für ihn auszuziehen. Am liebsten mehr. Susanne war nur zu gerne bereit, dieses Mehr ihm zu geben. Das Babyöl war ein Anfang.

Als Martin sie einrieb, versuchte sie durch kleine Gesten und gelegentliche Seufzer klar zu machen, wie sehr sie es genoss, besonders als er sich ihrer rasierten Muschi näherte.

„Reib möglichst alles ein, soll ja gleichmäßig aussehen.“

Seine Finger gingen näher an ihr Geschlecht, als sie gemusst hätten. Susanne wertete es so, dass sie ihn so gut wie an der Angel hatte.

Die folgenden zwei Stunden, in denen sie nichts anderes zu tun hatte, als sich in einer bestimmten Position nicht mehr zu bewegen, waren für sie wieder ein Hochgefühl. Nicht nur die Augen der Künstler ruhten auf ihr, auch von draußen versuchten Einige verstohlene Blicke auf sie zu erhaschen. Sie genoss die Vorstellung, dass sie über ein Dutzend Männer eine Dauererektion verpasste, welche diese nur durch eigenes Handanlegen oder durch einen schnellen, harten Ritt mit ihrer Freundin loswerden konnten.

Auch die Gedankenwelt so mancher hier anwesenden Frau hatte sie schon beflügelt und schließlich im Bett ausgelebt. Dabei waren diese nicht mal lesbisch, aber Susanne verstand es nur zu gut, verbotene Begierden zu wecken.

Als das Seminar zu Ende war, schlich Susanne leichtfüßig zu Martin herüber und blickte auf die von ihm produzierte Zeichnung, die beindruckend anatomisch genau schien.

„Das ist sehr gut“, meinte Susanne und versuchte möglichst fasziniert auszusehen, während sie gleichzeitig sich so vorbeugte, damit Martin in ihren nur leicht geschlossenen Bademantel blicken konnte. Als dieser nicht reagierte, versuchte sie es mit einem gewagten Schritt nach vorne. „Aber ich hätte etwas, nun, anderes erwartet.“

Ein Blitzen tauchte in den Augen des jungen Künstlers auf. Gut. Sie hatte genau den richtigen Punkt angesprochen und ihn aus der Reserve gelockt.

Details

Seiten
0
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783968172934
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v924602
Schlagworte
Thriller-kurz-geschichte-n moderne-Horror-Kurz-geschichte-n booksnack-s spannende Kurzgeschichte Ewigkeit Kunstwerk Körperwahn

Autor

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    Christian Reul (Autor)

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